1. Juli Tag gegen antimuslimischen Rassismus
In Gedenken an Marwa El-Sherbini

In Deutschland leben a. 83,2 Millionen Menschen, von denen sich rund 4,5 Millionen zum Islam bekennen. Für einige unter diesen ist die Konfrontation mit antimuslimischem Rassismus keine Seltenheit.
Darunter versteht man eine Konstruktion, bei der Personen mit einer muslimischen Religionszugehörigkeit in die Rolle des “Anderen” gedrängt werden.

Dies äußert sich in Diskriminierung, Beleidigungen, in Extremfällen Hassbekundungen oder sogar Androhungen von Gewalt und ihre tatsächliche Umsetzung – wie auch im Mordfall von Marwa, die im Jahre 2015 zum Opfer einer rassistisch motivierten Tat wurde.

Für das Jahr 2019 verzeichnet das BMI allein über 800 Straftaten, die islamfeindlich ausgerichtet waren. Es wird eine große Dunkelziffer angenommen.

Rassismus schleicht sich in unser alltägliches Leben.
Umso wichtiger ist es jeglicher Art von Rassismus und auch antimuslimischem Rassismus entgegenzutreten.

 

Der SmF-Delmenhorst startete anlässlich der Aktionswoche zum antimuslimischen Rassismus auf, die Stimmen zu erheben

▪️für ein angstfreies, hassfreies und vorurteilsfreies Deutschland
▪️für mehr Solidarität
▪️für mehr Respekt und Toleranz
▪️für eine gemeinsames Vorgehen gegen jegliche Art von Rassismus

damit Rassismus als Problem der Vergangenheit und Gegenwart nicht in die Zukunft getragen wird.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

#KeinPlatzFürHass